Warum erblich bedingter Haarausfall kein Grund zur Panik ist!

Fehlende Haare auf dem Kopf können bei Männern wie bei Frauen gleichermaßen für Unzufriedenheit sorgen. Während Frauen zum Kaschieren neigen, greifen viele Männer zum Rasierer. Statt die letzten gebliebenen Haare möglichst günstig über der Kopfhaut zu platzieren, verzichten viele komplett auf den Kopfschmuck.

Glatzköpfige Männer gelten mitunter als nicht weniger attraktiv und können dabei getrost auf viele prominente Vorbilder verweisen, die auch mit Glatze im Rampenlicht stehen. So leiden in Deutschland ca. 15 Millionen Männer unter Haarausfall und entsprechend viele Behandlungsmethoden gibt es.

Zu verdanken ist erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie) einem Gen, welches sich auf dem Chromosom 20 befindet. Das Gen gilt bei Haarausfall Ursachen als häufigster Grund. Wer das Pech hat, dieses Gen von beiden Eltern vererbt zu bekommen, hat kaum eine Chance, der Glatze zu entgehen.

 

Chromosom 20

Das Haarausfall-Gen Chromosom 20 sorgt dafür, dass Männer bereits sehr früh unter Haarausfall leiden. Als Beginn einer Glatze zeigen sich bei Männern Geheimratsecken bzw. eine immer höher werdende Stirn.

Während der restliche Körper häufig mit einer üppigen Haartracht glänzen kann, lichten sich die Reihen ausgerechnet auf dem Kopf. So müssen mitunter 40-Jährige mit weniger werden Haaren rechnen.

Wer dies als ein ästhetisches Problem betrachtet, versucht häufig dem mit speziellen Shampoos oder Haarwuchsmitteln entgegenzuwirken. Wer bereits beim Anblick älterer und glatzköpfiger Verwandtschaft in Panik gerät, muss leider geduldig abwarten: Eine Vorbeugung gegen erblich bedingten Haarausfall gibt es nicht.

Die Therapie beginnt mit dem Haarausfall, wobei sich Medikamente als wirksam herausgestellt haben, während es viele unwirksame Mittel gegen Haarausfall auf dem Markt gibt.

 

Shampoos und Skalpelle gegen die Haarausfall Ursachen

Der Markt hält zahlreiche Haarwuchsmittel und Shampoos gegen Haarausfall bereit. Besonders Koffein soll den restlichen Haaren noch mal einen Kick verschaffen und die verkümmerten wecken.

Leider sind die erblich bedingten Haarausfall Ursachen nicht mit Haarwasser und Shampoos zu beheben. Die Wirkstoffe, die auf der Kopfhaut aufgetragen werden, dringen nicht sehr tief in die Hautschichten ein und haben keinen Einfluss auf den erblich bedingten Haarverlust.

Wer zu drastischen Maßnahmen greifen möchte, unterzieht sich einer Haartransplantation. Je nach Anzahl der Haare, die transplantiert werden, ist letztendlich die Höhe der Rechnung. Die Hoffnung auf einen vollen Schopf wird auch eine Transplantation nur bedingt erfüllen, aber sie verhindert auf jeden Fall eine Vollglatze.

Als wesentlich günstiger und ebenfalls wirksam, gelten Medikamente. Zu den zuverlässigen Medikamenten auf dem Markt zählt Minoxidil, welches den Haarausfall aufhält und den Haarwuchs stimuliert.

 

Ernährung

Bei dem erblich bedingten Haarausfall spielt die Ernährung nur eine untergeordnete Rolle. Jedoch begünstigt eine nährstoffarme Ernährung dünner werdendes Haar.

Beispielsweise können einseitige Diäten, die wenig

  • Zink,
  • Selen,
  • Eiweiß
  • oder Vitamine enthalten,

zu einer schlechten Versorgung des Körpers führen. Die Folge ist, dass weniger Nährstoffe über das Blut zur Kopfhaut gelangen und somit die Haarwurzel dünneres Haar bzw. gar keine Haare mehr produzieren.

Eine gesunde Kopfhaut wird durch

  • Nüsse,
  • Hefe,
  • Eier
  • und Hülsenfrüchte

begünstigt. Alle diese Lebensmittel sind wertvolle Vitamin B Lieferanten.

Wer seinen Haaren außerdem etwas Gutes tun möchte, verzichtet auf Zigaretten.

Nikotin kann den Hausausfall deutlich beschleunigen!


Vermutet wird, dass zum einen Nikotin für eine schlechtere Versorgung der Zellen verantwortlich ist und zum anderen den Zellen schadet. Die abnehmende Versorgung ist auf eine schlechtere Durchblutung zurückzuführen und kann eine der Haarausfall Ursachen sein.

 

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