Kein Bartwuchs – was tun?


Die „haarigen“ Probleme vieler Männer lassen sich meist schnell und einfach auf dem Kopf lokalisieren, wo sie sich in Form von Haarausfall oder gar einer beginnenden oder fortschreitenden Glatze manifestieren.

Während es auf dem Kopf immer lichter wird, sprießen bei vielen dieser Männer die Haare im Gesicht munter drauf los, sodass sie sich nicht selten jeden Tag rasieren müssen.

Oftmals ist das für diese Männer ein Ärgernis, das sie nur zu gerne los würden. Andere Männer allerdings haben ein Problem, das ganz anders gelagert ist, nämlich dass sich, trotz fortschreitendem Alter, kein Bartwuchs einstellen will oder der vorhandene so lückenhaft ist, dass es unmöglich erscheint, sich eine ernst zu nehmende „Gesichtsfrisur“ stehen zu lassen.

Gerade viele dieser Männer möchten sich aber gerne einen Bart stehen lassen, sehen aber kaum eine Möglichkeit, das mit dem spärlichen Haarwuchs im Gesicht zu realisieren.

Wenn kein Bartwuchs vorhanden ist oder nur fleckenweise Haare wachsen, kann man jedoch ebenso versuchen mehr Bartwuchs zu generieren, wie Männer mit Haarausfall auf eine Haartransplantation oder Mittel wie Regaine zurückgreifen.

Kein Bartwuchs? – Nicht verzagen!

Kein Bartwuchs wird von vielen Männern, die darunter leiden, als Zeichen zu geringer Männlichkeit angesehen. Dabei gibt es klare Ursachen dafür dass dem einen die Haare aus allen Poren sprießen und er mehr Bartwuchs hat als er sich wünscht und andere sich mit einzelnen Haaren begnügen müssen.

Mehr Bartwuchs bedeutet in vielen Fällen auch mehr Testosteron im Körper, das auf der anderen Seite bei empfindlichen Männern zur Glatzenbildung führen kann. Andererseits ist oft auch die erbliche Veranlagung daran schuld, wenn kein Bartwuchs oder nur ein schwacher solcher vorhanden ist. In beiden Fällen kann man selbstverständlich versuchen, dem entgegenzuwirken.

Mit ein wenig Durchhaltevermögen und Glück kann man so innerhalb von ein paar Monaten den Bartwuchs deutlich steigern.

Mehr Bartwuchs mit spezieller Behandlung

So wie es spezielle Haarwuchsmittel gibt, die auf dem Kopf zum Einsatz kommen, um das schüttere Haar zu verdichten, existieren auch Wirkstoffe, die, bei richtiger Anwendung, dafür sorgen können, dass mehr Bartwuchs stattfindet.

Ein solcher Wirkstoff ist beispielsweise Minoxidil (der u.a. auch in Regaine enthalten ist). Neben den aktiven Haarwurzeln, aus denen bereits Barthaare sprießen, haben Männer im Bartbereich auch inaktive Folikel, die vor sich hin „schlafen“.

Minoxidil kann solche inaktiven Folikel dazu anregen, mit der Produktion von Haaren zu beginnen. Man geht sogar davon aus, dass es zur Bildung komplett neuer Folikel und damit zu einem noch dichteren Bart beitragen kann.

Dazu muss allerdings eine relativ lange Therapie angesetzt werden. Diese jedoch ist nach bisherigen Untersuchungsergebnissen recht erfolgsversprechend.

Auch Hormone können helfen

Da, wie erwähnt, bei manchen Männern ein Hormonmangel daran schuld ist, dass kein Bartwuchs zu sehen ist, kann auch eine gezielte Hormontherapie für mehr Bartwuchs sorgen.

Im Allgemeinen ist es das männliche Sexualhormon Testosteron, das für den Bartwuchs verantwortlich ist. Eine Erhöhung des Testosteronspiegels kann also durchaus zu mehr Bartwuchs führen.

Jedoch sollte man, auch wenn kein Bartwuchs vorhanden ist und man deshalb verzweifelt ist, sich auf keinen Fall Hormone ohne ärztliche Anordnung oder Überwachung zuführen, da dies zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen kann. Darüber sollte man im Hinterkopf behalten, dass zuviel Testosteron auch eine Glatze mit sich bringen kann.

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