Hat Regaine Nebenwirkungen? Und falls ja, welche?

Fünfzig Prozent aller Männer bekommen erblich bedingt früher oder später eine Glatze. Deshalb hat fast jeder Personen in männlichen Verwandtschaft auf die das zutrifft. Immer wenn man ein Kind bekommt und es ein Junge wird, muss man zu 50 Prozent damit rechnen, dass er später einmal eine Glatze bekommt.

Selbst wenn der Vater volles Haar hat, gibt es garantiert einen Opa oder einen blutsverwandten Onkel, von dem der Nachwuchs eine Glatze erben könnte. Deshalb bekommen es junge Männer mit Recht mit der Angst zu tun, wenn sie schon mit 17 Jahren überdurchschnittlich viele Haare im Kamm finden.

Regaine für Männer kann das Schlimmste verhindern. Das Haarwuchsmittel mit dem Wirkstoff Minoxidil kann verhindern, dass Männer mit erblich bedingtem Haarausfall wie ihre Väter, Großväter oder Onkel eine Glatze bekommen.

Minoxidil ist einer von nur zwei zugelassenen Wirkstoffen gegen Haarausfall und der einzige, der den Hormonhaushalt nicht ändert. Deshalb hat Regaine kaum Nebenwirkungen.

Regaine Nebenwirkungen nur in geringem Maße

Eigentlich ist der im Haarwuchsmittel Regaine enthaltene Wirkstoff Minoxidil ein durchblutungsförderndes Arzneimittel. Durch Zufall wurde entdeckt, dass es auch Haare wachsen lässt.

Als Haarwuchsmittel wird Regaine als Lösung oder als Schaum äußerlich angewendet, deshalb hat es nur in ganz seltenen Fällen und bei sehr überempfindlichen Menschen Nebenwirkungen auf den Organismus.

Darüber hinaus gibt es natürlich auch positive Nebenwirkungen wie beispielsweise, dass das Mittel nicht nur den Haarwuchs auf dem Kopf, sondern auch den Bartwuchs fördert. Bei vielen Anwendern hilft Regaine so gut, dass keine Haarverpflanzungen mehr nötig sind.

Bei Haartransplantationen würden sowieso viel mehr Risiken und Nebenwirkungen bestehen, als bei der Anwendung des Haarwuchsmittels Regaine. Man denke nur an Infektionen und an den Haarverlust an weniger sichtbaren Stellen, von denen das Haar entnommen werden müsste.

Seltene äußere Nebenwirkungen von Regaine

Da Regaine nicht nur für Herren, sondern auch für Damen erhältlich ist, kann eine zusätzliche Körperbehaarung an anderen Stellen, als auf den Kopf auch unerwünscht sein. Für Frauen empfiehlt sich eine Anwendung von Regaine, wenn das Haar in den Wechseljahren dünner wird.

In einigen wenigen Fällen ist es dann möglich, dass im allgemeinen eine stärkere Körperbehaarung auftritt, die bei Frauen etwas unweiblich wirkt. Doch auch bei Männern kann es bei der Anwendung von Regaine zu leichten äußeren Nebenwirkungen kommen, denn das Haarwuchsmittel enthält Alkohol.

Wenn es auf einer schon halbnackten Kopfhaut verwendet wird, kann es zum Austrocknen der Haut kommen und vereinzelt können sich sogar Ekzeme und Schuppen bilden.

Seltene organische Nebenwirkungen von Regaine

Da Regaine die Durchblutung fördert, kann es zu einer überdurchbluteten Haut mit Rötungen und Besenreißern kommen. Der Grund dafür sind erweiterte Blutgefäße, die auch weitere unerwünschte Folgen haben können.

Solche Regaine Nebenwirkungen können sogar das Herz und den Kreislauf betreffen. Zu den seltenen Regaine Nebenwirkungen gehören Unregelmäßigkeiten bei der Salz- und Wasserausscheidung der Niere, Ödeme, Aufgedunsenheit im Gesicht, angeschwollene Finger.

Herzmuskelschwäche, Herzschmerzen, Herzrasen, weitere EKG-Veränderungen, Wasseransammlung im Herzbeutel, Kopfschmerzen und Schwindel. Wer diese Erscheinungen vor der Anwendung des Haarwuchsmittels nicht hatte, sollte aufgrund dieser Regaine Nebenwirkungen das Mittel absetzten.

Auch Müdigkeit, Übelkeit und Durchfall können auf die Anwendung des Mittel zurückzuführen sein und zu den Regaine Nebenwirkungen gehören. In vielen Fällen ist es jedoch so, dass es dafür andere Ursachen gibt und es sich nicht um Regaine Nebenwirkungen handelt.

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